Produkte
Titelbild HWT Umwelttechnik AG
 

Die neue   ISO 16890

 

 

 

Die Einführung der neuen globalen Norm UNI EN ISO 16890, die die Luftfilter auf der Grundlage ihrer Fähigkeit klassifiziert, die in der Luft verteilten Feinstaubpartikel (PM10, PM2,5 und PM1) zurückzuhalten, führt zu einer allgemeinen Revolution in der Luftfiltration.

 

Sie ersetzt die frühere und überholte Norm EN 779: 2012 (F7, F8, F9), Staubfilter für die allgemeine Belüftung.

 

 

Klassen

Minimum Effizienz

Art der Partikel

ISO ePM 1

e(PM1), min > 50 %

Viren, Nanopartikel, Gas.

ISO ePM 2.5

e(PM2.5), min > 50 %

Bakterien, Schimmelpilze und Pollen.

ISO ePM 10

e(PM10), min > 50 %

Pollen, Sand und Staub

ISO Coarse

e(PM10), min < 50 %

Haare

Tabelle 1:  Klassifizierung der Abmessung der Partikel

 

 

 

 

KARAKTERISTISCHES DER EN ISO 16890

1     Es ersetzt einen bestehenden Standard nach mehr als 20 Jahren.
2.    Die Effizienz bezieht sich auf die Teilchengröße von feinen Pulvern.
3.    Die Klassifizierung eines Filtrationselements in einer ePMx-Gruppe
       basiert auf dem minimalen Wert der Effizienz.
4.    Neues Verfahren für die elektrostatische Ladung auf dem gesamten Filter.
5.    Zwei verschiedene Aerosole für den Test: DEHS und KCL.

 

 

 

 

VORTEILE DER EN ISO 16890

1.    Die Filter sind für die realen Bedingungen der gewünschten Anwendung besser
       geeignet.
2.    Leichtere Korrelation mit internationalen Organisationen wie WHO
       (Weltgesundheitsorganisation) dank der gleichen Nomenklatur.
3.    Möglichkeit, ein Filtrationssystem in einer technischen Weise zu berechnen.
4.    Verbesserung der Raumluftqualität.
5.    Die Norm wird weltweit gültig sein.

 

 

 

Die medizinisch-wissenschaftliche Gemeinschaft erkennt auch das Problem der Mikropartikel an und widmet der PM 1, die als die gefährlichste Fraktion von PM für die menschliche Gesundheit gilt, besondere Aufmerksamkeit. Dieser neue Standard wird daher zu einer Verbesserung der Raumluftqualität für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen und Produktionsprozessen führen.

 

 

Der Hauptunterschied zwischen der vorherigen Norm 779:2012 und der neuen  ISO 16890 für die Benutzer liegt im Klassifizierungssystem der Effizienz der HVAC-Filter.

 

Um als PM1, PM2,5 oder alle anderen PM-Größenklassen klassifiziert zu werden, muss ein Filter eine Mindesteffizienz von 50% im Vergleich zu der betreffenden Klasse aufweisen. Mit dieser Norm kann ein Filter also bis zu vier Effizienzklassen haben, wenn er mindestens 50% der Effizienz in der PM-Klasse (n) erreicht. (Tabelle 2)

 

Am Ende wird der neue Standard für Grobfilter die Filter enthalten, die weniger als 50% der Partikel im PM10-Bereich erfassen, die als Grob-ISO bezeichnet werden und die Leistung von PM10 zeigen (z. B. PM Coarse 45%).

 

 

 

ISO GROUP

Mindestanforderung

Deklarierter Wert

ePM 1min

ePM 2,5 min

ePM 10, min

ISO Coarse

-

-

< 50 %

Effizienz in der anfänglichen Messung

ISO ePM10

-

-

> 50 %

ePM10

ISO ePM2,5

-

> 50 %

-

ePM2,5

ISO ePM1

> 50 %

-

-

ePM

Tabelle 2:    ePM xmin ist die Mindesteffizienz zwischen dem ersten und dem danach

                    gemessenen Werten. (nach der Beseitigung der elektrischen Ladung)

 

 

Beispiel:

Ein Luftfilter, der von 64% auf PM1-Partikel wirkt, wird als ePm1 60% klassifiziert.
Ein Luftfilter, der bei PM2,5-Partikeln von 66% arbeitet, wird als ePM2,5 65% klassifiziert.

 

(Es wird immer nach unten gerundet auf 0 bzw. 5)

 

 

 

 

VERGLEICH ZWISCHEN EN 779:2012     und

EN ISO 16890 ZUR FILTERKLASSIFIZIERUNG

 

In der Norm EN 779 basierte die Effizienz gegenüber groben und feinen Pulvern auf Partikeln mit einem aerodynamischen Durchmesser von 0,4 &micro;m.

 

In der ISO EN 16890 wird der Wirkungsgrad auf der Grundlage von Partikeln mit unterschiedlichen Abmessungen definiert: PM10, PM2,5 und PM1.

 

 

 

 

 

 

 

ENERGETISCHER VERGLEICH ZWISCHEN TASCHENFILTER

UND ELEKTROSTATISCHEM FILTER

 

Mit der neuen Norm ISO 16890 ist der elektrostatische Filter von Expansion Electronic SYSTEM FE der einzige Luftfilter mit der Energieeffizienzklasse A +, der über die Zeit real ist.

 

 

 

Mechanischer Filter

Elektrostatischer Filter

Druckabfall

Er erhöht sich, wenn während des Tests mehr synthetisches Pulver hinzugefügt wird.

Bis 300 g eingespritztem Pulver bleibt der Druckverlust konstant. Die Schwankungen sind so niedrig, dass die Energiekosten sicher sind.

Energie - Klasse

 

A+ nur wenn der Filter durch eine hohe periodische Frequenz ersetzt wird.

 

Energieklasse A+ garantiert und konstant

Filteraustausch

Um die Klasse A+ beizubehalten, muss der Filter ausgetauscht werden, wenn er einen Druckabfall von 90 Pa erreicht.

 

Wenn der Filter nicht ersetzt wird, muss er heruntergestuft werden, weil dabei der Energieverbrauch ansteigt.

 

Um die Klasse A+ beizubehalten, kann der Filter 300 g Staub ansammeln, wobei der Druckabfall konstant bei 62 Pa bleibt.

 

Bei einer Anhäufung bis 600 g Staub hat der Druckabfall eine maximale Änderung von nur 20 Pa, was immer noch die Energieeffizienzklasse A+ garantiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der KEP ist ein Indikator, der die Güte eines Filters darstellt. Je höher der Indikator ist, desto geringer ist die Umweltbelastung durch den Filter.

 

 

 

 
HWT Umwelttechnik AG • Industriestrasse 32 • FL-9495 Triesen . Liechtenstein • T +423-233-1585 • Fax +423-233-4585
info@hwt-ag.li • MwSt-Nr. 51-644 • HR-Nr. FL 0001.123.805-9 • www.hwt-ag.ch